Krapfen
Das Beste am Fasching sind natürlich flaumige Krapfen mit fruchtiger Marillenmarmelade – und mit etwas Übung gelingen sie auch! Wichtig sind auf jeden Fall die Fetttemperatur (160 Grad) und Backzeit (3-4 Minuten pro Seite). Ich frittiere immer 3 bis 4 Faschingskrapfen in einem mittelgroßen Kochtopf (Ø 22 cm); man benötigt also nicht zwingend eine Fritteuse!
Zutaten
- Teig:
- 600g glattes Weizenmehl
- 6 Dotter
- 14g Trockengerm oder 42g Frischgerm
- 100g Butter
- 250ml Milch
- 60g Kristallzucker
- 1 Schuss Rum
- Zitronenzesten
- 1 Prise Salz
- Außerdem:
- 2l Sonnenblumenöl
- Marillenmarmelade
- Staubzucker
Alle Zutaten – die Milch sollte lauwarm und die Butter weich sein – einen weichen, glatten Teig bereiten und diesen 45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Germteig anschließend in 15 Stücke à 75 g teilen. Die Teigstücke zu runden Kugeln „schleifen“, niederdrücken (!) und 15 Minuten zugedeckt auf einem bemehlten Geschirrtuch gehen lassen. Inzwischen 2 Liter Sonnenblumenöl in einem mittelgroßen Topf (Ø 22 cm) erhitzen.
Wenn die Krapfen aufgegangen sind und das Fett eine Temperatur von 160 Grad erreicht hat, die Krapfen mit der oberen Seite nach unten ins Fett legen und zugedeckt (!) 3-4 Minuten backen. Danach den Deckel entfernen, die Krapfen wenden und weitere (!) 3-4 Minuten fertig backen. Die frisch gebackenen Krapfen herausnehmen, abtropfen und kurz auskühlen lassen.
Die Faschingskrapfen zuletzt mithilfe einer Krapfenspritze oder eines Spritzsacks mit Marillenmarmelade füllen und mit Staubzucker bestreuen. Gutes Gelingen!